Als ich zur Schule ging, begann sich die etwas härtere Rockmusik gerade zu entwickeln. Musik hatte mich schon immer irgendwie interessiert. Meine musikalische Laufbahn begann dann am häuslichen Klavier und setzte sich später an der Orgel in der Kirche fort, irgendwann spielte ich dann auf allem was Tasten hatte (und auch noch auf anderen Instrumenten), und das in den unterschiedlichsten Musikstilen.
Zwar dachten wohl alle meine Lehrer und meine Eltern, dass ich mal Naturwissenschaftler werden oder einen technischen Beruf machen würde - sie waren jedoch nicht schlecht erstaunt, als ich verkündete, Musiker werden zu wollen. Meine Eltern waren gar nicht begeistert, und um sie zu beruhigen, ließ ich mich auf den Kompromiss ein, Musik für das Lehramt zu studieren, damit ich wenigstens eine feste Stelle bekäme.
Tatsächlich ist es auch so gekommen, was ich jedoch keineswegs bereue.
Abends jedoch, wenn ich auf der Bühne hinter den Keyboards stehe oder sonstwo Musik mache, dann kommt wieder der Musiker zum Vorschein, der viel lieber selber Musik macht als nur zuhört. Ich habe Spaß daran, starke Musik zu machen mit coolen Kollegen für begeisterte Zuhörer.
Mein Motto lautet: „Mach was draus !“ (das gilt eigentlich nicht nur für Musik, sondern überhaupt).
